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3 Killer WordPress Tipps vor dem Setup

Ein WordPress Blog ist schnell aufgesetzt, doch vor dem Setup sollten einige Punkte berücksichtigt werden, damit es nach der Installation des Blogs und Themes nicht unnötig zu aufwändigen Korrekturen kommt. Vor allem die Entscheidung auf ein WordPress Template sollte sorgfältig vorgenommen werden, denn eine Template Konfiguration verschlingt in den meisten Fällen 50-60% des Projekt Budgets.

Tipp #1: Die Wahl des richtigen WebHosters

Ein zuverlässiger Webhoster entscheidet oft über den Erfolg eines Blogs. Die Grundvoraussetzungen werden von den meisten seriösen Hostern erfüllt, doch wie gut der Provider wirklich ist, merkt man spätestens bei einem Datencrash oder Serverausfall.

  • Werden Backups automatisch auf einem anderen Server gemacht?
  • Sind die Ladezeiten konstant gut?
  • Wie sind die Reaktionszeiten bei Supportanfragen?
  • Wie sieht es mit der Skalierbarkeit des Servers aus?
  • Gibt es ein Traffic-Limit?

Kann der Hoster eine der Fragen nicht zufriedenstellend beantworten, sollte man sich nach Alternativen umschauen.

Für die meisten Blogger kommt ein VirtualServer in Frage. Auf einem Virtuellen Server teilt man sich die Hardware mit anderen Kunden des Anbieters, wodurch es zu Engpässen und schlechten Ladezeiten kommen kann, wenn der Hoster spart und zu viele Kunden auf einer Umgebung unterbringt. Schlechte Ladezeiten bedeuten Frust bei den Besuchern was sich negativ auf Rankings in den Suchmaschinen auswirkt. Lieber €3 pro Monat mehr zahlen als sich über die schlechte Performance der Webseiten aufzuregen.

Unter http://www.webhostlist.de/webhosting/vergleich/?m=WordPress können viele verschiedene Webhoster verglichen werden, die auf WordPress spezialisiert sind. Nicht zu empfehlen sind die größten Anbeiter auf dem Markt. Auf den ersten Blick stimmt das Preis-Leistungsverhältnis doch oft ist die Kundenbetreeung nicht zufriedenstellend. Seit einigen Jahren machen wir mit mit den Virtual Server von Host Europe positive Erfahrungen, was die Hardware-Performance, Skalierbarkeit sowie den Support angeht.

Tipp #2: Die Wahl des richtigen mobilen Templates

Mobile first, lautet die Devise bei der Template-Auswahl. Bereits heute (2014) haben die Suchanfragen von mobilen Devices die Desktopsuche überholt, Tendenz weiter steigend. Eigentlich sollte die Headline „Responsive Template“ lauten, denn es sollte kein separates Template für die mobile Version bereitgestellt werden. Responsives Webdesign heißt, dass sich eine Webseite an jedes Gerät automatisch anpasst. Egal ob 27 Zoll Monitor, Tablet oder Smartphone: die Inhalte (Navigation, Blogartikel, Bilder, Videos)  müssen so dargestellt, dass sie bequem von jedem Gerät aus bedienbar sind.

Fast alle neuen WordPress Themes sind responsive, jedoch sollte ein Testing der mobilen Version eines Blogs nicht fehlen, um Absprungraten so gering und die User Experience so hoch wie möglich zu halten.

 Tipp #3: Die TOP5 WordPress Plugins, die nicht fehlen dürfen

Bei mehr als 35000 Plugins in der WordPress Datenbank, ist es nicht leicht den Überblick zu behalten, welche Plugins wirklich nützlich sind. Ich konzentriere mich auf Plugins, die in erster Linie die Performance sowie Benutzerfreundlichkeit verbessern.

  • WordPress SEO von Yoast – Ein Must-Have!
    Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein weites Feld und das Plugin von Yoast schafft es die SEO Basics ohne Expertenwissen für jeden Blogger zugänglich zu machen. URL Struktur Anpassung, XML Sitemap Erstellung, G+ Verknüpfung sowie Google Analytics Anbindung zählen zu den Highlights.
  • WP Super Cache
    Ladezeiten (Page Speed) war schon immer ein wichtigeres Kriterium, wenn es um Benutzerfreundlichkeit ging. Google legt ebenfalls sehr hohen Wert auf Seiten, die schnell geladen werden und belohnt diese mit besseren Positionen. Das WP Super Cache Plugin optimiert die Ladezeiten, indem Kopien der Seiten auf dem Server abgelegt werden und diese den Benutzern ausgeliefert werden. Der Vorteil dabei ist, dass Datenbankabfragen minimiert werden, was die Ladezeiten optimiert.
  • WP Smush.it
    Auch dieses Plugin widmet sich besseren Ladezeiten und optimiert Bilder beim Upload in die Mediathek. Auch Bilder, die direkt in einen Blogbeitrag eingefügt werden, durchlaufen den Optimierungsprozess damit die Dateigrößge so gering ist wie möglich. Zusätzlich kann das Plugin BJ Lazy Load eingesetzt werden, was dafür sorgt, dass die Bilder erst nach der dem Erscheinen auf dem Bildschirm geladen werden.
  • BackWPup – WordPress Backup
    Je nach dem, welche Backupszenarien der Webhoster bereitstellt, ist jeder Blogger auf der sicheren Seiten, wenn sie/er sich selbst um das Backup der Blogbeiträge kümmert. Auch bei den Backup Plugins gibt es eine Fülle an Anbietern, von kostenlos bis $80/Jahr. Im Grunde machen alle Plugins das Gleiche: MySQL Datenbank und Dateien werden gepackt und auf einen anderen FTP Server oder Email gesendet. Bei den kostenpflichtigen Backup Plugins ist der Wiederherstellungsprozess einfacher oder man hat zusätzliche Funktionen, um eine WordPress Installation auf einen anderen Server umzuziehen. Das kostenlose BackWPup bietet auf jeden Fall einen guten Schutz um nach einen totalen Serverausfall wieder den Blog zum Laufen zu bekommen.
  • Shareaholic – Social Share Buttons & mehr
    Last but not least sollten die Social Share Buttons nicht fehlen, wenn man will, dass die eigenen Blogbeiträge fleissig geteilt werden. Der kostenlose Dienst von Shareaholic bietet die typischen Social Share Buttons, die nach belieben auf Blogbeiträgen oder Seiten platziert werden können. Nach einer kostenlosen Verifizierung des Accounts auf https://shareaholic.com bekommt man zu den sozialen Knöpfen Statistiken über die Aktivitäten auf den verschiedenen Sozialen Kanälen.

Welche Killer Tipps fehlen hier deiner Meinung nach?

Hinterlasse deinen Lieblingstipp für eine optimale WordPress Konfiguration als Kommentar. Danke!

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